Mantrailing / Personensuche...

Mantrailing ist eine Spurensuche, bei der der Hund einen bestimmten Menschen aufgrund seiner Individualspur sucht und findet.
Im Gegensatz zum klassischen Fährten verfolgt der Hund nicht eine Bodenverletzung, auf die er angesetzt wird, sondern dem Geruch, der von den heruntergefallen Hautschuppen der gesuchten Person ausgeht, die ihm vorher über einen Geruchsgegenstand angezeigt wurde.
Einsatzbereiche für Personensuchhunde sind vermisste Personen, z.B. ältere und verwirrte Patienten, verlorengegangene Kinder und Wanderer, desorientierte Personen, Straftäter. Der Spurenverlauf kann durch den Wald, über Wiesen oder Straßen gehen.
Allerdings ist der häufigste Einsatzort in Dörfern und Städten. Da keine Bodenverletzungen gesucht werden, ist ein Asphaltuntergrund kein Problem. Für den Hund ist es nicht ausschlaggebend, ob sich die gesuchte Person zu Fuß, auf dem Fahrrad oder auf dem Pferd bewegt hat. Sehr fortgeschrittene Hunde können auch einem Menschen folgen, der sich in einem Auto entfernt hat.
Die Spur kann auch durch ein Gebäude gehen und wird auch auf einem Gelände noch gefunden, auf dem sich sehr viele andere Personen aufgehalten haben. Gut ausgebildete Hunde können die Spur noch nach Tagen verfolgen. Es ist für den Hund auch möglich, die gesuchte Person in einer Gruppe von anderen Menschen anzuzeigen.
Ein trailender Hund arbeitet nicht konstant mit tiefer Nase sondern mal mit hoher Nase, mal mit tiefer Nase, mal schnell und mal langsam. Er wird von seinem Hundeführer an einer Suchleine an einem Suchgeschirr geführt und wird nicht in seiner Suche beeinflusst, es sei denn, er wird zu schnell. Grundsätzlich fällt den Hunden das Trailen nicht schwer.
Die einzige Schwierigkeit zwischen Hund und Halter liegt, wie so oft, in der Verständigung wer gesucht werden soll.

Wir freuen uns immer, wenn sich neue Personen für die Suche zur Verfügung stellen. Bei Interesse einfach kurz anrufen.

 





 

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