Obedience

Was ist Obedience?


Obedience ist eine Einstellungssache. Um allen Interpretationen zuvor zu kommen – Obedience ist keine Ausbildungsmethode. Dies wird heute immer noch gerne so dargestellt und ich denke, es liegt daran, dass mittlerweile sehr viele Hundeführer ihre Hunde in dieser Sportart erfreulich positiv ausbilden.

 

Beim Obediencehund kommt es darauf an, dass er willig, freudig und für seine Rasse entsprechend in einem guten Tempo arbeitet. Teamarbeit ist angesagt.

 

Erfolgreiche Teams versuchen eine ausgeglichene Basis zu finden; diese heißt Vertrauen und Verständnis. Natürlich geht nichts ohne Konsequenz – fehlt diese, dann wird die gemeinsame Arbeit ein Fiasko. Klare und eindeutige Regeln sind ein Muss. Die Kunst in der Obedienceausbildung liegt darin, das Motivationslevel über eine lange Zeit hin hoch zu halten. Er hat die ganze Prüfung über ruhig und konzentriert und ohne irgendwelche Hilfsmittel zu arbeiten. Und das genau ist das, was die Obedienceausbildung so spannend macht. Hier muss der Hundeausbilder bereits ein hohes Maß an Motivation mitbringen, denn hat er nicht die Geduld und fehlt ihm die richtige Einstellung, kann er seinem Hund niemals die Freude an dieser Art der Arbeit vermitteln.

 

Wenn man aber Spaß an einer harmonischen Teamarbeit hat, wenn man die klassische Unterordnung nicht als langweilig sondern als Herausforderung ansieht und wenn man die Kommunikation mit dem Tier und kreatives Arbeiten schätzt, dann ist Obedience eine tolle Beschäftigung.